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Logistik-Glossar FCL

FCL (Full Container Load): Vollcontainer in der Seefracht

FCL (Full Container Load) bezeichnet die Buchung eines gesamten Seefrachtcontainers für eine einzige Sendung. Der Container wird ausschließlich mit den Gutern eines Absenders beladet – keine Mitladung anderer Kunden. FCL ist ab ca. 15 Kubikmetern Ladevolumen wirtschaftlicher als LCL (Sammelcontainer).

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Auf einen Blick

Ab wann FCL?
Ab ca. 15-20 m³ oder 10-12 t Nutzlast
20-Fuß-Container
Ca. 33 m³, 28 t max.
40-Fuß-Container
Ca. 67 m³, 27 t max.

Vorteile von FCL

Kein Umschlag oder Konsolidierung: Die Ware bleibt vom Verladeort bis zum Empfänger im selben Container. Geringeres Beschädigungsrisiko durch weniger Handhabung. Kein Warten auf andere Kunden (im Gegensatz zu LCL). Günstiger ab ca. 15-20 Kubikmetern Ladevolumen. Direkte Kontrolle über Verladung und Sicherung.

Containertypen bei FCL

20-Fuß-Container (TEU): Ca. 33 m³ Volumen, max. 28 t Nutzlast. 40-Fuß-Container (FEU): Ca. 67 m³ Volumen, max. 27 t Nutzlast. 40-Fuß High-Cube: Ca. 76 m³, 2,7 m Innenhöhe. Kühlcontainer (Reefer): Temperaturkontrolliert für Lebensmittel und Pharma. Open-Top und Flat-Rack: Für Übergroßladungen.

FCL vs. LCL

LCL (Less than Container Load) ist Sammelgut im Container – mehrere Kunden teilen sich einen Container. LCL ist günstiger für kleine Mengen (unter 15 m³), aber mit längeren Laufzeiten und mehr Handling verbunden. FCL zahlt sich aus, wenn Volumen, Sicherheit oder Laufzeit entscheidend sind.

Häufige Fragen

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