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Logistik-Glossar LCL

LCL (Less than Container Load): Günstig per Sammelcontainer

LCL (Less than Container Load) bezeichnet die Buchung von Teilkapazitäten in einem Seefrachtcontainer. Mehrere Kunden teilen sich einen Container – jeder zahlt nur für sein Volumen. LCL ist die wirtschaftlichste Seefrachtoption für Sendungen unter ca. 15 Kubikmetern.

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Auf einen Blick

Sinnvoll bis
Ca. 15 m³ Ladevolumen
Zusätzliche Laufzeit vs. FCL
2–7 Tage
Abrechnungsbasis
M³ oder Tonne (höherer Wert)

Wie funktioniert LCL?

Im Abgangshafen werden Sendungen verschiedener Verlader in einem Konsolidierungslager (CFS – Container Freight Station) zusammengeführt und in einen Container verladen. Im Bestimmungshafen wird der Container im CFS geöffnet, dekonsolidiert und die Einzelsendungen an die Empfänger weitergeleitet. Dieser Prozess kostet 2–7 zusätzliche Tage gegenüber FCL.

LCL vs. FCL: Wann was?

LCL: Günstig unter ca. 15 m³ Ladevolumen; mehr Handling, längere Laufzeiten. FCL: Ab ca. 15–20 m³ wirtschaftlicher, direkter, weniger Beschädigungsrisiko. Wer regelmäßig hohe Volumina importiert, profitiert meist von FCL. Für seltene, kleinere Importe ist LCL flexibler.

Kosten bei LCL

LCL-Kosten setzen sich zusammen aus: Fracht (pro m³ oder Tonne), CFS-Gebühren im Abgangs- und Bestimmungshafen, Dokumentationsgebühren und ggf. Wartezeiten. Wichtig: Bei LCL wird immer nach dem höheren Wert aus Gewicht und Volumengewicht (1 m³ = 1.000 kg) berechnet.

Häufige Fragen

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