Auf einen Blick
- Typische Sendungsgröße
- 50 kg–2.500 kg / 0,5–5 LDM
- Paketdienst-Grenze
- max. 31,5 kg / 120 cm Länge
- Laufzeit Stückgut national
- 1–3 Werktage
- Europalette
- 120 x 80 cm, max. 1.000 kg
- Industriepalette
- 120 x 100 cm
Was zählt als Stückgut?
Als Stückgut gelten alle Güter, die in klar abgegrenzten, handhabbaren Einheiten transportiert werden: Europaletten und Industriepaletten, Gitterboxen, Kartons auf Paletten und verpackte Stückwaren. Typische Stückgut-Sendungen wiegen zwischen 100 kg und 2.500 kg und beanspruchen 0,5 bis 5 LDM.
Paketdienst vs. Spedition: Wann welche Wahl?
Paketdienste (KEP: Kurier, Express, Paket) sind auf standardisierte Kleinpakete bis max. 31,5 kg ausgelegt. Stückgut-Spedition bedient Sendungen ab ca. 50 kg und einer Palette aufwärts: mit Staplern, Lkw-Rampen, Lieferschein-Unterschrift und individueller Terminvereinbarung.
Sammelgut und Hub-and-Spoke
Im Sammelgutverkehr sammelt der Vorlauf-Fahrer Sendungen verschiedener Absender in einer Region ein (typisch: nachmittags). Am Abend werden diese im regionalen Depot konsolidiert und auf Fernlinien-Lkw (Nachtsprung) geladen. Am Morgen entlädt das Ziel-Hub die Sendungen und gibt sie in die Nahverteilung weiter.
Typische Maße und Gewichte im Stückgutverkehr
Standardmaße für Stückgut: Europalette 120x80 cm, max. 1.000 kg beladen; Industriepalette 120x100 cm; Gitterbox 124x84 cm. Maximale Stapelhöhe in Lkw: 2,4–2,7 m. Sendungen über 3.000 kg oder über 240 cm Länge gelten meist als Schwer- oder Sperrgut mit Sondertarif.