At a Glance
- Laengen-Grenze fuer Sperrgut
- meist > 240 cm
- Breiten-Grenze
- meist > 120 cm
- Sperrgut-Zuschlag
- ca. 10–30 % auf LDM-Preis
- Liftgate-Service
- ca. 50–150 Euro Zuschlag
- Unterschied zu Schwergut
- Sperrgut = Form, Schwergut = Gewicht
Was gilt als Sperrgut? Massdefinitionen
Als Sperrgut gelten Sendungen, die mindestens eines dieser Kriterien erfuellen: Laenge ueber 240 cm (2,4 m), Breite ueber 120 cm, Hoehe ueber 220 cm oder Gewicht ueber 1.000 kg pro Einheit ohne Stapler-/Rampenmoeglickeit. Typisches Sperrgut: Stahlrohre, Aluminiumprofile, Edelstahlbehaelter, Heizkoerrper, Tueren und Fenster, Fahrraeeder und Motorraeder.
LDM-Berechnung fuer Sperrgut
Sperrgut wird nicht nach Palettenflaache, sondern nach tatsaechlich belegter Ladeflaaache in LDM berechnet. Die Formel bleibt dieselbe: LDM = Laenge (m) x Breite (m) / 2,4. Besonderheit: Wenn eine Sendung breiter als 1,2 m ist, belegt sie automatisch die volle Fahrzeugbreite. Spediteure rechnen oft einen Sperrgut-Zuschlag (ca. 10–30 % auf den LDM-Preis) fuer den Mehraufwand.
Liftgate-Service und Spezialentladung
Viele Sperrgutempfaenger verfuegen nicht ueber eine Laderampe oder einen Stapler. Der Liftgate-Service (Hubladebordwand) bietet eine hydraulisch absenkbare Plattform am Fahrzeugheck. Alternativ kommen Ladekran-Fahrzeuge (Hiab) zum Einsatz. Beide Services sind kostenpflichtig (Liftgate: 50–150 Euro Zuschlag).
Spezialverpackung und Sperrgut vs. Schwergut
Sperrgut erfordert oft massgeschneiderte Verpackungsloesungen: Holzkisten, Stretchfolie fuer Profile und Kantenschutz fuer lange Stangen. Die Abgrenzung zu Schwergut: Schwergut bezeichnet Sendungen mit hohem Gewicht pro Flaeche (z.B. Stahlplatten, Granitbloecke) – also kompakte, aber sehr schwere Gueter. Sperrgut kann leicht, aber unhandlich sein.
