At a Glance
- Typische Sendungsgröße
- 1–10 LDM / 100–5.000 kg
- Laufzeit national
- 1–2 Werktage
- Kostenvorteil vs. Direktfahrt
- 30–60 %
Wie funktioniert Sammelguttransport?
Im Abgangsdepot werden Sendungen verschiedener Kunden auf der gleichen Route gebündelt. Ein Fahrzeug sammelt die Güter ab und bringt sie ins Depot. Von dort werden sie nach Destinationen sortiert und auf Linienfahrzeuge zum Zieldepot verladen. Im Zieldepot erfolgt die letzte Verteilung an die Empfänger. Dieser Hub-and-Spoke-Prozess ist hoch standardisiert und effizient.
Sammelgut vs. Direktfahrt: Was ist besser?
Sammelgut ist 30–60 % günstiger, braucht aber 1–3 Tage länger als eine Direktfahrt. Sammelgut empfiehlt sich für: Sendungen ohne enges Zeitfenster, Güter, die nicht zeitkritisch sind, regelmäßige Versendungen in feste Destinationen. Direktfahrten sind besser für: Just-in-time-Lieferungen, Sperrgut, Gefahrgut mit besonderen Auflagen, sensible Maschinen.
Sammelgut-Laufzeiten in Deutschland
Im nationalen Sammelgutverkehr sind folgende Standardlaufzeiten üblich: Same Region 1 Tag (z.B. München–Augsburg), nationale Standardlaufzeit 1–2 Werktage, grenznahe EU-Länder 2–3 Werktage. Spediteure mit dichtem Netzwerk (z.B. DB Schenker, Dachser, Rhenus) erreichen fast alle deutschen PLZ in 24 Stunden.
