At a Glance
- Kostenanteil
- 28–53 % der Gesamtfrachtkosten
- Kosten pro Stopp
- 5–20 € (städtisch)
- Failed delivery Rate B2C
- 5–20 % (je nach Land)
Warum ist die letzte Meile so teuer?
Im letzten Kilometer verdichten sich alle Ineffizienzen: Viele kleine Stopps, unvorhersehbare Haltemöglichkeiten, Zustellversuche bei Abwesenheit (failed delivery), Innenstadtverkehr und enge Zeitfenster. Pro Stopp entstehen Kosten von 5–20 €, während der Fahrer nur wenige Minuten entlädt. Die Kosten steigen, je disperser die Empfänger verteilt sind.
Last-Mile im B2B vs. B2C
Im B2B ist Last-Mile oft einfacher: Empfänger sind Unternehmen mit fester Adresse, Laderampe und vorhersehbarem Zeitfenster. B2C ist komplexer: Privatadressen ohne Rampe, Empfänger oft nicht zuhause, Pakete müssen in Paketfächer oder Nachbarschaft. Für B2B-Verlader bietet NexCargo Direktanlieferung mit Rampenbedienung.
Lösungen für die letzte Meile
Mikro-Depots in Innenstädten verkürzen die Letzte-Meile-Strecke. Pakete und Paketfächer (Packstations) reduzieren Fehllieferungen. Zeitfensterlieferung und Voravisierung erhöhen die Erstanlieferungsquote. Lastenräder und Elektrofahrzeuge werden in städtischen Zonen eingesetzt. Für B2B gilt: Avisierung + feste Zeitfenster = kaum failed deliveries.
