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Logistics Glossary FSC

Kraftstoffzuschlag (Fuel Surcharge): Frachtkosten transparent erklärt

Der Kraftstoffzuschlag (Fuel Surcharge, FSC) ist ein variabler Preisaufschlag auf die Nettofracht, der schwankende Treibstoffkosten abdeckt. Er wird monatlich oder quartalsweise angepasst – basierend auf Dieselpreisindizes – und separat auf Frachtangeboten und Rechnungen ausgewiesen.

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At a Glance

Basis
Dieselpreisindex (Statistisches Bundesamt)
Anteil an Frachtkosten
Typisch 15–35 %
Anpassungsintervall
Monatlich oder quartalsweise

Wie wird der Kraftstoffzuschlag berechnet?

Die meisten Spediteure orientieren sich am Dieselpreisindex des Statistischen Bundesamts oder an eigenen Referenzindizes. Ein prozentualer Aufschlag auf die Nettofracht wird aus einer Staffeltabelle abgeleitet: Steigt der Dieselpreis über einen Schwellenwert, erhöht sich der FSC. Beispiel: Bei einem Dieselpreis von 1,80 €/l beträgt der FSC 22 %, bei 2,20 €/l steigt er auf 28 %.

Warum gibt es den Kraftstoffzuschlag?

Transportverträge werden oft mit langfristigen Grundtarifen vereinbart. Da Treibstoff 25–40 % der Betriebskosten eines Spediteurs ausmacht und stark schwankt, wäre es nicht zumutbar, Grundtarife monatlich neu zu verhandeln. Der FSC schafft Transparenz und Flexibilität: Der Grundpreis bleibt stabil, der Treibstoffanteil wird dynamisch angepasst.

CO₂-Aufschlag und Mautkosten

Seit 2023 enthält die deutsche LKW-Maut einen CO₂-Aufschlag. Viele Spediteure weisen diesen als separaten Posten oder im FSC aus. Verlader sollten auf Angeboten auf Mautzuschlag (Toll) und Kraftstoffzuschlag (FSC) achten – beide zusammen können 30–40 % des Frachtpreises ausmachen.

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