At a Glance
- Betrieb
- Meist nächtlicher Umschlag (01:00–05:00 Uhr)
- Kapazität
- Bis zu 500.000 Sendungen/Nacht (Großhubs)
- Lagerung
- Keine – reines Umschlaglager
Wie funktioniert ein Hub?
Sendungen aus verschiedenen Regionen (Spokes) werden nachts im Hub angeliefert, automatisch sortiert und auf ausgehende Fahrzeuge für andere Regionen verladen. Dieser Prozess – auch Cross-Docking genannt – läuft hochgetaktet in engen Zeitfenstern ab. Ein leistungsfähiger Hub kann mehrere hunderttausend Sendungen pro Nacht verarbeiten.
Hub-and-Spoke vs. Punkt-zu-Punkt
Im Hub-and-Spoke-System laufen alle Verbindungen über den zentralen Hub – wirtschaftlich und effizient bei vielen Kunden und Zielen. Im Punkt-zu-Punkt-Netzwerk werden Direktverbindungen ohne Hub betrieben – schneller, aber nur bei ausreichend Volumen wirtschaftlich. Direktfahrten bei NexCargo sind ein Beispiel für Punkt-zu-Punkt-Transporte.
Regionale Hubs und Gateways
Neben nationalen Haupthubs betreiben große Spediteure regionale Depots, die als Unterhubs fungieren. Sendungen werden vom Haupthub zum regionalen Depot und von dort zum Empfänger zugestellt (Last-Mile-Delivery). Internationale Gateways sind spezialisierte Hubs für grenzüberschreitende Sendungen mit Zollabfertigung.
