At a Glance
- Typische Sendungsgröße
- 1–33 Paletten
- Dokumente
- CMR, Lieferschein, Handelsrechnung
- Lieferfenster
- Fix, oft 2–4 h Zeitslot
Was kennzeichnet B2B-Logistik?
Im B2B-Bereich werden Güter typischerweise auf Paletten oder in Gebinden transportiert, nicht als Einzelpakete. Lieferungen erfolgen an Produktionsstätten, Großhandelslager oder Filialen – oft mit fixen Zeitfenstern (z.B. 08:00–12:00 Uhr) und Rampenbedienung. Der Fahrer entlädt an der Laderampe, nicht an der Haustür. Begleitpapiere wie CMR-Frachtbrief, Lieferschein und ggf. Zolldokumente sind Pflicht.
B2B vs. B2C: Die wichtigsten Unterschiede
B2C-Sendungen sind kleine Pakete an Privatadressen, oft ohne Voranmeldung, mit flexiblen Zustellversuchen. B2B dagegen: Sendungen ab 1 Palette, feste Lieferfenster, Avisierungspflicht (Voranmeldung), Rampenentladung und kaufmännische Dokumentation. Haftungsregeln (CMR, HGB) gelten strenger, und Reklamationsfristen sind kürzer als im Privatkundenbereich.
Typische B2B-Transportformen
Palettenversand (1–5 Paletten), Teilladungen/LTL (ab 1 LDM bis ~10 LDM), Komplettladungen/FTL (ab 10 LDM), Direktfahrten für zeitkritische Güter sowie Gefahrguttransporte mit ADR-Dokumentation. Digitale Plattformen wie NexCargo ermöglichen B2B-Verladern, alle diese Transportarten in einem System zu buchen und zu verwalten.
