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Logistik-Glossar

Transitzeit: Transportlaufzeit richtig verstehen und planen

Transitzeit bezeichnet die reine Transportdauer zwischen Abholung beim Absender und Zustellung beim Empfänger – exklusive Vorlaufzeiten wie Buchung, Verpackung oder Lagerung. Sie ist entscheidend für die Produktionsplanung, Lagerhaltung und Vertragsgestaltung im B2B-Bereich.

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Was zählt zur Transitzeit – was nicht?

Zur Transitzeit zählt: Zeit von der Abholung beim Absender bis zur Zustellung beim Empfänger, inklusive Umschlag an Depots und Hubs. Nicht zur Transitzeit zählt: Buchungszeit, Verpackungszeit, Vorlaufzeit bis zur Abholung, Verzögerungen durch Zollabfertigung (externe Faktoren), Wartezeit auf Abholung. Beachten: Spediteur-Websites weisen oft "ab Abholung" aus, nicht "ab Auftragseingang".

Typische Transitzeiten im Überblick

Nationales Sammelgut (DE): 1–2 Werktage. EU-Sammelgut (z.B. DE–FR, DE–NL): 2–4 Werktage. EU-Sammelgut Fernziele (z.B. DE–ES, DE–GR): 4–8 Werktage. Direktfahrt national: 1 Tag. Luftfracht interkontinental: 1–3 Tage. Seefracht China–Europa: 25–40 Tage.

Wie Transitzeiten vertraglich absichern?

Für zeitkritische Güter sollten Transitzeiten vertraglich als Lieferfristgarantie vereinbart werden – mit definierten Konventionalstrafen bei Verspätung. Standard-Sammelgutkonditionen enthalten keine Garantie. Direktfahrten bieten Zeitgarantie. Just-in-time-Lieferungen erfordern verbindliche Zeitfenstervereinbarungen und häufig Direkttransport.

Häufige Fragen

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