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Logistik-Glossar

Lieferschein: Funktion und Inhalt im Transportrecht

Der Lieferschein ist ein Dokument, das Empfänger, Inhalt und Menge einer Lieferung belegt. Er begleitet die Ware vom Absender zum Empfänger und wird vom Empfänger bei Annahme quittiert. Beanstandungen zu Schäden oder Fehlmengen müssen bei Annahme auf dem Lieferschein vermerkt werden – andernfalls gelten die Güter als einwandfrei übergeben.

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Inhalt eines Lieferscheins

Ein vollständiger Lieferschein enthält: Absender und Empfänger mit Anschrift, Lieferdatum und Auftragsnummer, Artikelbezeichnung, Menge und Einheit, Gewicht und Maße (optional), Lieferscheinnummer und Unterschriftsfeld des Empfängers. In B2B-Lieferketten enthält er oft auch die Bestellnummer des Empfängers für die automatische Rechnungszuordnung.

Lieferschein vs. Frachtbrief

Der Lieferschein dokumentiert den Wareninhalt zwischen Käufer und Verkäufer. Der Frachtbrief (CMR) dokumentiert den Transportauftrag zwischen Absender und Frachtführer. Bei Schäden gilt: Vorbehalt auf dem Frachtbrief schützt den Empfänger gegenüber dem Spediteur; Vorbehalt auf dem Lieferschein schützt gegenüber dem Lieferanten. Beide Dokumente sollten bei Mängeln kommentiert werden.

Rechtliche Bedeutung der Empfangsquittung

Mit der Unterschrift auf dem Lieferschein ohne Vorbehalt bestätigt der Empfänger die ordnungsgemäße Lieferung. Versteckte Schäden können innerhalb von 7 Tagen (nach HGB) oder gem. CMR-Fristen reklamiert werden, äußerlich erkennbare Schäden müssen sofort auf dem Lieferschein vermerkt werden. Fotos des Schadens bei Annahme sind dringend empfehlenswert.

Häufige Fragen

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