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Logistik-Glossar

Frachtraum: Ladekapazität verstehen und optimal nutzen

Frachtraum bezeichnet die verfügbare Transport- oder Ladekapazität eines Fahrzeugs oder Transportmittels. Je nach Verkehrsträger wird er in Laderaummetern (LDM), Kubikmetern (m³) oder Tonnen (t) angegeben. Wer Frachtraum korrekt berechnet, erhält genauere Angebote und vermeidet Nachkalkulation.

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Auf einen Blick

Sattelzug gesamt
13,6 LDM / bis 33 Paletten
Nutzlast Sattelzug
Ca. 24–26 t
Koffer-LKW (7,5 t)
Ca. 4–5 LDM

Frachtraum im Straßenverkehr

Ein Standard-Sattelzug bietet 13,6 LDM Ladefläche (ca. 82 m²), bis zu 33 Europaletten und eine Nutzlast von 24–26 t. Megatrailer erreichen 13,6 LDM bei 3,0 m Innenhöhe (ca. 100 m³). Koffer-LKW (7,5 t) haben ca. 4–5 LDM Ladekapazität. Bei Stückgut zählt zusätzlich das Volumengewicht (L×B×H / 5.000).

Wie wird Frachtraum abgerechnet?

Im Teilladungsverkehr (LTL) wird nach Laderaummetern berechnet – der Kunde zahlt nur seinen Anteil der Ladefläche. Bei Komplettladungen (FTL) wird der gesamte Laderaum gebucht, unabhängig von der tatsächlichen Auslastung. Im Stückgutverkehr gilt die Kombination aus Gewicht, LDM und Volumengewicht.

Frachtraum optimieren

Effizientes Palettieren, stapelbare Verpackungen und korrekte Maßangaben reduzieren den beanspruchten Frachtraum. Wer z.B. zwei Sendungen auf einer Doppelstockpalette kombiniert, spart LDM und Frachtkosten. Güter mit niedrigem Gewicht aber großem Volumen werden oft nach Volumengewicht oder LDM berechnet.

Häufige Fragen

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