Auf einen Blick
- Risikoubergang
- Bei Bereitstellung zur Entladung am Bestimmungsort
- Geeignet fuer
- Alle Verkehrsstraeger
- Verkaeufer zahlt
- Export, Transport, Versicherung
- Kaeufer zahlt
- Entladung, Import, Zoll
Was regelt DAP?
Unter DAP liefert der Verkaeufer die Ware am benannten Bestimmungsort, betriebsbereit zur Entladung. Er traegt alle Transportkosten, Exportzoll und das Risiko bis zu diesem Punkt. Der Kaeufer ist verantwortlich fuer: Entladung am Bestimmungsort, Importverzollung und Einfuhrabgaben, Einfuhrformalitaeten. Der Risikoubergang erfolgt, wenn die Ware am Bestimmungsort zur Entladung bereitsteht.
DAP in der Praxis
DAP wird haeufig im innereuropaeischen Handel und bei Lieferungen in Drittlaender verwendet, wenn der Kaeufer ueber eigene Zollbefugnisse verfuegt. Er ist besonders geeignet, wenn der Kaeufer lokale Spediteure und guenstigere Zollabwicklung kennt. Typische DAP-Sendungen: Maschinenlieferungen, Industriegueter, Fahrzeuge.
Unterschied DAP, DPU und DDP
DAP: Verkaeufer liefert an Bestimmungsort, Kaeufer entlaedt und verzollt. DPU (Delivered at Place Unloaded): Wie DAP, aber Verkaeufer traegt auch die Entladekosten. DDP (Delivered Duty Paid): Verkaeufer traegt alles – inklusive Importverzollung. DAP bietet eine mittlere Verantwortungsverteilung, die fuer viele grenzueberschreitende B2B-Lieferungen sinnvoll ist.
