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Logistik-Glossar

Cross-Docking: Schneller Umschlag ohne Lagerung

Cross-Docking bezeichnet ein Logistikkonzept, bei dem eingehende Waren direkt auf ausgehende Transporte umgeladen werden – ohne zwischenzeitliche Einlagerung. Die Gueter durchlaufen lediglich das Umschlagslager (Cross-Dock), werden dort sortiert und sofort weitertransportiert.

Transport direkt beauftragen – ohne Wartezeit.

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Auf einen Blick

Durchlaufzeit im Cross-Dock
Idealerweise < 24 Stunden
Lagerhaltungskosten
Nahezu null (kein Bestand)
Anforderung
Praezise Lieferplaene, synchrone Anlieferung
Typische Branchen
Lebensmittel, Automotive, Retail
Nachteil
Kein Puffer bei Lieferverzoegerungen

Ablauf des Cross-Dockings

Der Cross-Docking-Prozess laeuft in drei Phasen ab: Im Wareneingang treffen Lkw von Lieferanten im Cross-Dock ein. Die Sendungen werden entladen, nach Empfaenger oder Zielregion gescannt und sortiert. Im Cross-Dock werden die Sendungen auf Ausgangsdocks (meist gegenueberliegend) vorsortiert. Im Warenausgang werden die sortierten Sendungen auf Zustell-Lkw verladen und direkt ausgeliefert. Die gesamte Durchlaufzeit betraegt idealerweise weniger als 24 Stunden.

Vorteile: Warum kein Lager der Idealzustand ist

Cross-Docking eliminiert Lagerkosten fast vollstaendig: keine Regale, keine Lagerverwaltungssoftware, kein gebundenes Kapital in Lagerware. Frische Lebensmittel profitieren besonders: Obst, Gemuese und Kuehlwaren koennen innerhalb weniger Stunden vom Lieferanten zum Supermarkt gelangen.

Nachteile und Grenzen von Cross-Docking

Cross-Docking setzt praezise Lieferplaene und hochgradige Synchronisation voraus. Wenn ein Zulieferer verspaetet anliefert, geraet der gesamte Auslieferungsplan ins Stocken. Es bietet keine Pufferfunktion bei Nachfrageschwankungen. Ausserdem erfordert Cross-Docking erhebliche Investitionen in geeignete Cross-Dock-Infrastruktur.

Einsatzgebiete: Lebensmittel, Automotive und Retail

Lebensmittelhandel: Discounter und Supermarktketten betreiben regionale Cross-Docks, ueber die taeglich frische Ware in die Filialen fliesst. Automotive: Zulieferer beliefern Produktionslinien just-in-time ueber Cross-Docks. Retail: Saisonale Waren werden zentral gebuendelt und gleichzeitig an alle Filialen verteilt.

Häufige Fragen

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