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Logistik-Glossar

Beiladung: Günstig transportieren als Mitladung

Beiladung bezeichnet die Zuladung kleiner Frachtmengen in einem nicht vollständig ausgelasteten Fahrzeug. Der Verlader profitiert von deutlich günstigeren Raten, da er nur den tatsächlich belegten Laderaum zahlt – der Spediteur optimiert so die Auslastung seiner Flotte.

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Wie funktioniert Beiladung?

Der Spediteur oder eine Frachtenbörse sucht aktiv nach Sendungen, die in ein teilbeladenes Fahrzeug passen, das eine passende Route fährt. Die Beiladung wird mit dem Hauptauftrag kombiniert – der Empfänger wird auf dem gleichen Weg beliefert. Vorteil: bis zu 40 % günstigere Frachtraten. Nachteil: Keine garantierte Abholzeit, längere Transitzeiten möglich.

Wann eignet sich Beiladung?

Beiladung ist ideal für Sendungen ohne striktes Zeitfenster: Baumaterialien, Möbel, Maschinen oder Industriegüter, die keine just-in-time-Lieferung erfordern. Typische Größe: 1–6 LDM oder 500–5.000 kg. Sendungen müssen robust verpackt sein und stapelbar oder sicherbar auf der Ladefläche platzierbar sein.

Beiladung vs. Sammelgut

Sammelgut läuft über feste Linienpläne eines Netzwerkspediteurs mit täglichen Abfahrten. Beiladung ist flexibler, aber weniger planbar – sie hängt davon ab, wann ein passendes Fahrzeug verfügbar ist. Für zeitkritische Güter ist Sammelgut oder eine Direktfahrt vorzuziehen.

Häufige Fragen

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